Startschuss für das Himmelmannsche Feld

19.07.2026

Größte Entwicklungschance für Ergste 

CDU will die Entwicklung des Himmelmannschen Feldes vorantreiben – Chancen für Wohnen, Pflege und Nahversorgung in Ergste

Die CDU-Fraktion Schwerte möchte die Entwicklung des sogenannten „Himmelmannschen Feldes“ in Ergste auf den Weg bringen. Mit einem Antrag im Ausschuss für Stadtentwicklung fordert die Fraktion die Einleitung der erforderlichen Planverfahren, um die Fläche langfristig für Wohnen, Pflegeangebote und eine zukunftsfähige Nahversorgung zu entwickeln.

Die CDU sieht in dem Areal eine der wichtigsten Entwicklungsflächen für Ergste. Ziel ist es, ein modernes und generationenübergreifendes Quartier zu schaffen, das den Bedürfnissen von Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit geringerem Einkommen gleichermaßen gerecht wird.

„Ergste ist ein attraktiver Stadtteil, der sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt hat. Gleichzeitig stehen wir vor der Aufgabe, ausreichend Wohnraum zu schaffen, die Nahversorgung langfristig zu sichern und Angebote für ältere Menschen auszubauen. Das Himmelmannsche Feld bietet die Chance, diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, erklärt Bernd Krause, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion sowie Vorsitzender der CDU Ergste-Villigst-Geisecke.

Geplant werden sollen barrierefreie Wohnungen, familiengerechter Wohnraum sowie ein angemessener Anteil sozial geförderter Wohnungen.

Darüber hinaus spricht sich die CDU für die Schaffung einer Senioreneinrichtung sowie von Pflege- und Wohngruppen aus, um dem demografischen Wandel frühzeitig Rechnung zu tragen.

Vor allem die Nahversorgung spielt in den Überlegungen eine zentrale Rolle. Nach Ansicht der CDU müssen die bestehenden Versorgungsstrukturen in Ergste langfristig gestärkt und zukunftssicher aufgestellt werden. Die Entwicklung des Himmelmannschen Feldes kann Raum für ergänzende Angebote schaffen und die wohnortnahe Versorgung nachhaltig verbessern.

„Wir wollen Ergste nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Deshalb müssen wir heute die planerischen Voraussetzungen schaffen, damit morgen dringend benötigter Wohnraum, Pflegeangebote und eine starke Nahversorgung entstehen können“, betont Krause.

Zusätzliche Chancen ergeben sich durch den geplanten Kreisverkehr an der B236/L675. Die künftige verkehrliche Erschließung bietet nach Auffassung der CDU gute Voraussetzungen für eine geordnete und städtebaulich sinnvolle Entwicklung der Fläche.

Um das Vorhaben voranzubringen, soll die Verwaltung beim Regionalverband Ruhr die erforderliche Änderung des Regionalplans beantragen und parallel die vorbereitenden Schritte für die kommunale Bauleitplanung einleiten. Ziel ist es, frühzeitig die Voraussetzungen für eine rechtssichere und zügige Entwicklung des Gebietes zu schaffen.