Die aktuelle Berichterstattung der Ruhr Nachrichten über ungepflegt wirkende Orte in Schwerte nimmt der CDU Stadtverband zum Anlass, konkrete Maßnahmen einzufordern.
Die von Bürgerinnen und Bürgern gemeldeten Verschmutzungen, Müllablagerungen und abgestellten Gegenstände dürfen nicht zum Dauerzustand werden.
Aus Sicht des CDU Vorsitzenden Sacha Enders gilt: Wo sich Abfall, Sperrmüll oder sonstiger Unrat im öffentlichen Raum angesammelt hat, muss dieser möglichst kurzfristig beseitigt werden.
Gleichzeitig soll jeder genannte Standort einzeln und sachlich überprüft werden. Nicht jede naturnahe oder weniger stark gepflegte Grünfläche ist automatisch verwahrlost.
Müllablagerungen, Scherben und achtlos abgestellte Gegenstände haben im öffentlichen Raum jedoch nichts verloren.
Die CDU wird deshalb einen Antrag einbringen, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, die in der Berichterstattung genannten Stellen zeitnah zu kontrollieren.
Auf städtischen Flächen sollen festgestellte Verunreinigungen beseitigt werden.
Sind private Eigentümer oder andere Stellen zuständig, soll die Verwaltung den Kontakt aufnehmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf Abhilfe hinwirken.
Dabei darf es nicht bei einer einmaligen Aufräumaktion bleiben.
Die Verwaltung soll außerdem prüfen, an welchen bekannten Problemstellen regelmäßige Kontrollen, angepasste Reinigungsintervalle oder andere vorbeugende Maßnahmen notwendig sind. Auch die bestehenden Möglichkeiten, Verschmutzungen und illegale Ablagerungen zu melden, sollen für die Bürgerinnen und Bürger leicht auffindbar und verständlich sein.
Sascha Enders betont: "Wer einen Missstand meldet, muss sich darauf verlassen können, dass der Hinweis geprüft und erkennbar bearbeitet wird. Sauberkeit und Ordnung gehören zu den grundlegenden Erwartungen an eine lebenswerte Stadt. Wir wollen keine kurzfristige Kosmetik, sondern eine verlässliche und dauerhafte Lösung“.
Ein gepflegtes Stadtbild stärkt die Aufenthaltsqualität und zeigt, dass öffentliche Plätze, Grünflächen und Wege nicht sich selbst überlassen werden. Die CDU erwartet deshalb eine zeitnahe Bestandsaufnahme und einen Bericht über die eingeleiteten Maßnahmen im zuständigen Fachausschuss.

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