Hubert Hüppe lud zum „Zukunftsforum Gesundheit und Pflege“ ein

Der heimische Bundestagsabgeordnete und Kandidat Hubert Hüppe hatte gemeinsam mit dem CDU Stadtverband Schwerte zum „Zukunftsforum Gesundheit und Pflege“ geladen. Hüppe, selbst Gesundheitspolitiker der CDU/CSU Bundestagsfraktion, freute sich auf dem Forum den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl-Josef Laumann begrüßen zu können. Laumann war bis zu seiner erneuten Berufung als Gesundheitsminister in NRW als Beauftragter der Bundesregierung für Patienten und Pflege tätig. Er steht als prominenter Vertreter der christlichen Soziallehre wie kein anderer für das soziale Element der Union. Er kämpft für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung und für eine menschenwürdige Pflege im Alter. Neben Vertretern aus dem Bereich der ambulanten und stationären Pflege, Apotheken, Krankenkassen, dem Schwerter Marienkrankenhaus nahmen auch viele Selbsthilfegruppen und interessierte Schwerter Bürgerinnen und Bürger an der Veranstaltung teil. Für den Schwerter Krankenhauschef Jürgen Beyer hatte der Minister gut Nachrichten im Gepäck. Die neue Landesregierung hat entschieden bereits im Nachtragshaushalt 250 Millionen Euro mehr für die notwendigen Investitionen der Krankenhäuser in NRW zu stecken. Nach Jahren wird damit die Investitionspauschale erhöht. Damit bleibt mehr Geld für den Medizinischen- und Pflegebereich in den Krankenhäusern übrig, unterstrich der Minister. Laumann bleibt seiner Forderung treu, dass Deutschland eine Pflegekammer braucht. Wenn wir über die Pflege in den zahlreichen Runden sprechen ist es bis heute leider die Wahrheit, dass zwar viel über Pflege gesprochen wird, aber leider ohne die Pflegenden. Eine Pflegekammer stellt diese endlich auf Augenhöhe. Die Pflegekräfte werden damit Teil der Entscheidung und nicht wie bisher lediglich Empfänger, so Laumann. Der Bundestagsabgeordnete verstärkte nochmals seine Forderung zur Schaffung nach mehr Plätzen zur Kurzzeit- und Nachtpflege im Kreis Unna. Hier ist das Angebot deutlich auszuweiten, um Angehörige, die sich zuhause um Familienmitglieder kümmern, zu entlasten, so Hubert Hüppe. Der Abgeordnete hatte sich bereits vor einigen Monaten aufgrund der prekären Situation im Kreis Unna in dieser Angelegenheit persönlich an den Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe gewandt. Dieser habe ihm versichert, dieses Problem kurzfristig anzugehen.