CDU spricht sich erneut für Namenszusatz auf Schwerter Ortsschild aus - Ruhr als Anknüpfungspunkt
"Ein Namenszusatz auf dem Schwerter Ortsschild wäre eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme, um ein
besonders positives Charakteristikum unserer Stadt hervorzuheben. Dadurch könnte die emotionale Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit Schwerte gestärkt beziehungsweise die Identifikation der Menschen mit Schwerte gefördert werden. Das Profil unserer Ruhrstadt im kommunalen Standortwettbewerb würde durch einen Namenszusatz geschärft", sagte heute (27. Oktober 2011) Jörg Schindel, Vorsitzender
des CDU Stadtverbandes Schwerte.
Die Christdemokraten hatten das Thema bereits in der Vergangenheit aufgegriffen und sich dabei für die Ruhr als Anknüpfungspunkt für den Namenszusatz ausgesprochen. "Schwerte und die Ruhr sind untrennbar miteinander verbunden. Die Ruhr stellt für unsere Stadt, die wunderschön im Ruhrtal gelegen ist, in vielerlei Hinsicht einen großen Sympathieträger dar", so Schindel.
Weil ein Austausch aller Schwerter Ortsschilder aufgrund der äußerst schwierigen Situation des städtischen Haushaltes finanziell kaum darstellbar sein dürfte, bietet sich für den Namenszusatz als preisgünstige Alternative zum Beispiel an, die bestehenden Ortsschilder mit einem Aufkleber zu versehen. Falls notwendig, sollte in diesem Zusammenhang die finanzielle Unterstützung durch private Sponsoren in Erwägung gezogen werden.
Der nordrhein-westfälische Landtag hatte letzte Woche Mittwoch (19. Oktober 2011) einstimmig eine Änderung der Gemeindeordnung verabschiedet, nachdem für Ortsschilder in Zukunft Namenszusätze vom NRW-Innenministerium genehmigt werden können. Vorher muss sich allerdings der jeweilige Rat der Stadt mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln seiner Mitglieder für den Namenszusatz ausgesprochen haben.






