CDU-Fraktion kann Entscheidung nicht nachvollziehen
Mit Unverständnis nahm die CDU-Fraktion im Schwerter Rat die Pressemitteilung vom 07.05. zur Kenntnis, dass auf Erlass des NRW-Innenministeriums Polizeidienststellen mit gleichem Aufgabengebiet zusammengefasst werden sollen. Für Schwerte bedeutet dieser Erlass, dass das Kommissariat für Verkehr, dass z. Zt. noch mit zwei Sacharbeitern in der Schwerter Dienststelle für Unfälle und Kriminalität zuständig ist, nach Unna verlagert werden soll. "Auch unter Berücksichtigung von Sparzwängen kann eine solche Entscheidung nicht im Sinne einer bürgernahen Behörde sein" zeigte sich Fraktionsvorsitzender Marco Kordt ziemlich empört. "Gerade in einer Kommune, die kreisweit die meisten Verkehrsunfälle hat und mit der Hörder Straße sogar die Straße mit dem höchsten Verkehrsdichte der Region hat, kann dem Bürger nicht zugemutet werden, für jede Zeugenaussage oder Vernehmung extra nach Unna zu fahren. Hier appelliert Marco Kordt an die zuständigen Stellen bei der Polizei und der Kreisverwaltung sich kurzfristig beim Land dafür einzusetzen, dass eine dezentrale Lösung für einen Flächenkreis, wie es der Kreis Unna nun mal ist, auch möglich ist und bisherige Dienststellen erhalten bleiben können. "Hier ist auch der Landrat Makiolla als oberster Chef der Kreispolizeibehörde gefragt. Wenn man Bürgernähe auf seine Fahnen schreibt und im Interesse der Bevölkerung handeln will, darf dies nicht nur reines Lippenbekenntnis sein, sondern muss auch an Ergebnissen messbar sein." will Marco Kordt auch Michael Makiolla mit ins Boot nehmen.






