Vereinigungen
Herzlich Willkommen bei der Senioren-Union im CDU-Stadtverband Schwerte
Über die Hälfte unserer Mitglieder im CDU-Stadtverband sind über 60 Jahre alt.Bald 50% der über 60-jährigen Wähler votieren bislang für die CDU!
Die Senioren Union will keine Altenpolitik in Schwerte. Sie will beteiligt sein, nicht mehr und nicht weniger als alle anderen auch, an der Formulierung und Umsetzung einer Politik für alle, ob jung oder alt.
Wie in jeder Altersgruppe auch liegt ihre Zukunft in einem angemessenen Standort inmitten der Solidargemeinschaft mit gleichen Rechten und Pflichten.
In dieser Solidargemeinschaft fordert sie - mit Augenmaß und nicht unangemessenen - Mitverantwortung und Beteiligung an allen politischen Entscheidungen der Partei, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, Generationenkonflikte zu vermeiden.
Wer rastet, der rostet
Wer rastet, der rostet, heißt ein altes deutsches Sprichwort. Da wir Senioren so etwas noch kennen, halten wir uns auch daran. Jedenfalls meistens.
Senioren sind ältere Mitbürger. Senioren haben aber gelernt, mit Zähigkeit und Pfiffigkeit vielen Jüngeren zu zeigen, wie man mit Entwicklungen produktiv umgeht.
Vorstand SU Schwerte
1.Vorsitzender: Jürgen Paul
stellv. Vorsitzender: Elisabeth Piech
Geschäftsführer: Gerd Wolle
Beisitzer Ortsunionen:
Westhofen: Ursula Steinbrücker
Ergste : Dieter Requardt
Wandhofen: Gerd Wolle
Villigst: Horst Schleicher
Geisecke : Wilfried Feldmann
Senioren und Pflegebeirat Stadt Schwerte: Ludger Schüttert
WIR ÜBER UNS
Mitmachen - Mitentscheiden - Mitverantworten
Der offizielle Ausstieg aus dem Berufsleben bedeutet für die Mitglieder der Senioren-Union nicht Untätigkeit, sondern das Auffinden neuer Möglichkeiten und die Übernahme von neuer Verantwortung. Sie nutzen ihre Fähigkeiten, ihre Unabhängigkeit und ihre zeitliche Möglichkeiten, um Verantwortung in Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Sie werden gebraucht. Die Senioren-Union ist die jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands. Sie wurde erst 1988 gegründet. Zur Zeit haben wir nahezu 58.000 Mitglieder. 360 Kreisvereinigungen gibt es Bundesweit - das heißt, fast in jedem Kreis und in jeder Stadt bietet die Senioren-Union Ihnen ein vielfältiges Angebot:
- Politische Informationen aus erster Hand
- Kulturelle und gesellige Veranstaltungen
- Seminare zu politischen Fragen der Zeit
- Studienreisen mit Reiseveranstaltern ins In- und Ausland
Was wollen wir?
In dreißig Jahren wird ein Drittel unserer Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Gleichzeitig wird der Anteil der unter 20-jährigen von gegenwärtig einem Fünftel auf weniger als ein Sechstel zurückgehen. Das ist eine große Herausforderung für Politik, Staat und Gesellschaft. Parallel zur wachsenden Bedeutung der Zielgruppe Senioren haben die Senioren Erfahrung und den Willen, sich politisches Gehör zu verschaffen und mitzugestalten. Die Senioren-Union will an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der CDU und in der älteren Generation mitwirken und für die besonderen Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger eintreten. Wir wollen nicht nur Politik für ältere Menschen machen, sondern mit ihnen. Die Kompetenz und Erfahrung älterer Menschen in vielen Bereichen des Lebens klar- und nutzbar machen – das ist unser Ziel.
Was habe ich davon, Mitglied der Senioren Union zu sein?
Die Senioren Union ist in der Satzung der CDU auf Bundes- und Landesebene verankert. Die Senioren Union hat damit Mitspracherecht bei der Gestaltung politischer Initiativen innerhalb der CDU, obwohl die Senioren Union selbst keine Partei ist.
- Kennzeichnend für die Senioren Union ist die starke lokale und regionale Struktur. Hier trifft man Politiker aus Gemeinde, Kreis, Land und Bund. Örtliche Anliegen können häufig formlos besprochen werden.
- Die Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten sind direkte Gesprächspartner der Senioren Union. Die Senioren Union kann somit ihre politischen Initiativen an höchster Stelle platzieren.
- Die Mitglieder der Senioren Union gehören einer starken Gemeinschaft an, die auf allen Ebenen Gehör sucht und findet. Insgesamt gehören der Senioren Union über 75.000 Mitglieder an, davon alleine etwa 30.000 aus NRW.
- Die Mitglieder der Senioren Union sind umfassend informiert. Die vom Bundesverband der Senioren Union herausgegebene Zeitschrift Souverän, die im Mitgliedsbeitrag enthalten ist, erscheint etwa 4-6 mal pro Jahr und enthält umfassende Informationen zu diversen politischen Themen. Dazu erhalten die Mitglieder der Senioren Union NRW den NRW-Report mit landesspezifischen Informationen.
- Mitglied der Senioren Union kann jeder werden, der sich zu den Grundsätzen und Zielen der Senioren Union bekennt und das 60. Lebensjahr vollendet hat oder bereits aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden ist.
- Das höchste Gremium der Senioren Union NRW ist der Landesdelegiertentag. Er berät etwa einmal jährlich über Sachanträge und wählt alle 2 Jahre den Landesvorstand. Unterhalb der Landesebene gibt es 8 Bezirksvereinigungen und 54 Kreisvereinigungen sowie unterhalb der Kreisebene Ortsvereinigungen und in kreisfreien Städten Stadtbezirksvereinigungen.
Wie wird man Mitglied?
Mitglied kann jeder werden, der das 60. Lebensjahr erreicht hat oder im gesetzlichen Vorruhestand ist.
Mehr Informationen?
Wenden Sie sich an:
1. Vorsitzender
Jürgen Paul
Obere Meischede 10
58239 Schwerte
Tel.: (02304) 23477
"TIPPS, THEMEN, TATSACHEN"
Informationen der SU Schwerte
Unsere Kinder sollen es mal besser haben
Mit diesem Wunsch haben sich Generationen von Eltern in schweren Zeiten getröstet und sie haben darin die Kraft gefunden, handfeste Probleme anzupacken und zu lösen. Dass dafür Anstrengungen erforderlich waren und Verzicht geübt werden musste, war einfach so. Familie zu haben und Kinder zu erziehen war ein selbstverständliches Ziel. Für viele bedeutete es Freude und Lebensglück. Auch heutzutage ist der Wunsch nach Familie weit verbreitet. Die Zuversicht, dass man den eigenen Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen kann, ist eine wesentliche Voraussetzung für dessen Erfüllung. Doch heute werden sehr viel weniger Kinder geboren. Der deutliche Rückgang der Geburtenrate ist maßgeblich für die Alterung der Gesellschaft. In Deutschland lag die Geburtenrate im Jahr 1950 bei 2,2 - sie schrumpfte auf 1,3 im Jahr 2003, und steigt jetzt – so sagen jüngste Prognosen - erstmalig seit 10 Jahren auf über 1,4. Diese Entwicklung lässt sich, wenn überhaupt, nur über lange Zeiträume korrigieren. Denn Kinder, die nicht geboren worden sind, können keine Eltern werden.
Die Unterjüngung der Gesellschaft
Unstrittig ist Langlebigkeit ebenfalls eine Ursache für die Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Bevölkerungsstruktur. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland betrug im Jahr 1950 bei Männern 65 und bei Frauen 69,6 Jahre. Im Jahr 2000 waren es 76,1 (Männer) sowie 81,7 (Frauen) und im Jahr 2050 werden es 80,7 bzw. 86,2 Jahre sein. Innerhalb von 100 Jahren hat sich die Lebensspanne um fast 15 Jahre bei Männern bzw. gut 16 Jahre bei Frauen erweitert. Das ist eine sensationelle Entwicklung, denn ein langes Leben bei stabiler Gesundheit ist seit jeher ein Menschheitstraum. Wir gewinnen eine aktive Lebensphase, in der der weitaus größte Teil der Menschen die weitaus größte Zeitspanne der zusätzlichen Jahre in körperlich guter Verfassung und geistig fit sind und ihre Erfahrungen, Energien und Ideen entfalten wollen.
Gewonnene Jahre nutzen
Das ist eine außerordentlich gute Nachricht. Besonders dann, wenn es gelingt, die Rahmenbedingen für eine Gesellschaft des langen Lebens neu zu justieren. Wenn Einsatzmöglichkeiten für Engagement in der nachberuflichen Lebensphase greifbar sind, kommt dies der eigenen Familie, der Nachbarschaft, der Wirtschaft und dem Gemeinwesen zu Gute. Und natürlich den Menschen selbst, die durch ihre Tätigkeiten viel gewinnen: Anregungen, Kontakte, Bestätigung und Lebensfreude. Halten wir also fest: das Problem im demografischen Wandel sollten wir nicht als „Überalterung“ beschreiben, sondern in der Schrumpfung und „Unterjüngung“ der Gesellschaft sehen. Denn es gibt zu wenig Junge in unserem Land. Deshalb befürworten wir eine Familienpolitik, die wieder Mut zu Kindern macht, aber wir lehnen das Zuschieben von Verantwortung oder unterschwellige Schuldzuweisungen ab.
Der Ruf nach Generationengerechtigkeit
Man könnte jetzt darüber lamentieren, dass die Jungen es versäumten, ausreichend Kinder in die Welt zu setzen. Man könnte darauf verweisen, dass wir Älteren unseren Beitrag im Rahmen des Generationenvertrages geleistet, Kinder großgezogen, Rentenbeiträge eingezahlt, Deutschland wieder aufgebaut hätten. Es lässt sich nicht leugnen, dass wir in Zeiten aufgewachsen sind, die härter waren als die heutigen. Es ist eine Tatsache, dass viele von uns eingeschränkte Bildungs- und Weiterbildungschancen hatten und dass lange Arbeitszeiten und wenig Freizeit üblich waren. Doch wir wissen, dass sich unterschiedliche Lebensverhältnisse nicht gegeneinander aufrechnen lassen. Die Zeiten, die Lebenslagen und die Probleme haben sich radikal verändert. Maßstäbe für Gerechtigkeit lassen sich daraus kaum ableiten.
Und wie steht es mit dem Geld?
Bei knappen öffentlichen Kassen und steigenden Ausgaben für Rente, Gesundheit und Pflege werden Sparmaßnahmen oder Beitragserhöhungen erforderlich – vielleicht sogar beides. Sind deshalb nicht Auseinandersetzung um die Verteilung von Nutzen und Belastungen zwischen Alt und Jung unausweichlich? Haben die Jungen Recht, wenn sie befürchten, dass sie in umlagefinanzierte Systeme Einzahlungen leisten, von denen die heute Älteren profitieren, ohne dass sie selbst dann im Alter ausreichend abgesichert sind? Denn dann fehlen noch mehr Beitragszahler. Oder sind bereits heute die Älteren die „Melkkühe der Nation“, denen einseitig immer mehr an Leistungskürzungen und Beitragssteigerungen zugemutet wird? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich hier Konfliktlinien in einem möglichen Verteilungskampf zwischen Alt und Jung abzeichnen. Wir dürfen diese nicht ignorieren. Umso wichtiger ist es, um Lösungen zu ringen, die nachhaltig und zukunftsfest sind. Bei der Anpassung der Sozialsysteme auf die Erfordernisse des demographischen Wandels gibt es noch einiges zu tun.
Ja zum Miteinander der Generationen
Wir setzen uns entschlossen dafür ein, dass auf allen Ebenen Strukturen entstehen, bei denen die Älteren ihre Potentiale einbringen können. Dabei geben wir Konzepten den Vorrang, durch wir zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung beitragen und durch selbständige Lebensführung die Sozialkassen schonen. Aber wir verschließen uns auch nicht einem unumgänglichen Verzicht, sofern er alle Generationen gleichmäßig trifft. Die Schreckensszenarien einer alternden Gesellschaft ignorieren die Kräfte, die sich entfalten werden, wenn die Älteren die gewonnenen Jahre aktiv, in eigener Bestimmung und freiwilliger Übernahme von Verantwortung nutzen. Wir kämpfen dafür, dass die Menschen in jedem Alter erkennen, dass sie zugleich Gebende und Nehmende sind und dass wir gemeinsam Verantwortung für uns und die Gesellschaft übernehmen müssen. Nur im Miteinander der Generationen sind die Probleme des demografischen Wandels zu bewältigen. Wir werden unseren Beitrag leisten. Denn wir wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder ein gutes Leben haben.





