"Seniorenpolitische Leitlinien für den Kreis Unna bis 2025 "

altDer Landrat des Kreises Unna wird aufgefordert Seniorenpolitische Leitlinien des Kreises Unna für den Zeitraum bis 2025 zu erarbeiten.

Sachdarstellung:

Die durch das Land NRW vorgelegten "Seniorenpolitischen Leitlinien " sind auf den Kreis Unna herunter zu brechen.

"Gemeinsam in einer Gesellschaft des langen Lebens"


Auch der Kreis Unna -steht vor völlig neuen und tief greifenden Herausforderungen, die sich treffend mit den Begriffen weniger ,älter und bunter umschreiben lassen. Bereits heute leben 109.ooo Menschen im Kreis Unna die älter als 60 Jahre sind. Bei 414.400 Einwohnern sind das, 26,3 %. Bis 2020 wird eine Zunahme auf 125.370 prognostiziert, was bei gleichzeitiger Abnahme der Bevölkerung auf 392.000 bedeutet, dass in zehn Jahren jeder dritte Einwohner 35,2% im Kreis Unna älter als 60 Jahre sein wird. Die Altersgruppe der über 80 jährigen wächst mit rund 37% am stärksten. Die Zahl der Pflegebedürftigen z.B. steigt in NRW nach Erhebungen der Bezirks-Regierung Arnsberg bis 2020 um 40% an. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für das Leben des einzelnen Menschen, für das Zusammenleben und für das Handeln der politischen Akteure auch im Kreis Unna.

Die Herausforderungen sind groß! Aber: Sie sind gestaltbar, weil sie bekannt sind und weil Netzwerke von Handelnden bestehen. Die Herausforderungen müssen dabei nicht zwingend Belastung sein, wenn


  • älter als Gewinn,
  • bunter als Bereicherung und
  • weniger als mehr

begriffen wird.


Der demografische Wandel verändert auch den Kreis Unna. Die Einwohner ,die Akteure im Gemeinwesen und in der Politik haben es in der Hand, die Entwicklungen sozial, gerecht und zum möglichst allseitigen Vorteil zu gestalten. Alle gemeinsam sind in unterschiedlichen Verantwortungsrollen und mit unterschiedlichen Aufgaben aufgerufen ,an dieser wichtigen Gestaltungsaufgabe mitzuarbeiten.

Leitlinien :

 

  • Gemeinsam eine aktive Gesellschaft des langen Lebens gestalten. 
  • Miteinander in den Dialog treten und Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. 
  • Realistische Vorstellungen über das Altern entwickeln und Alters- 
  • Diskriminierung abbauen.
  • Rahmenbedingungen für Selbstbestimmung und Mitgestaltung schaffen.
  • Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Lebensqualität Älterer fördern.
  • Bildung als zentralen Grundstein begreifen.
  • Zu sozialer Ausgewogenheit beitragen.
  • Geschlechtergerecht handeln.

Bei den Handlungsbereichen muss es sich um:


> Altersbilder und Altersdiskriminierung

> Wohnen und Lebensräume.

> Gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit

> Partizipation

> Mobilität

> Generationen

> Altersbildung

> Kultur

> Netzwerke

> Beratung

> Alltagshilfen

> Wirtschaftskraft/Alter

> Ältere als Verbraucherinnen und Verbraucher

> Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

> Ältere Arbeiterinnen und Arbeitnehmer

> Armut im Alter

> Ältere Menschen mit Behinderung

> Gesundes Altern

> Pflege im Alter


handeln.


Fazit:

Die Lebensphase Alter umfasst heute deutlich mehr als zwei Jahrzehnte, wenn man davon ausgeht, dass der Eintritt in das Rentenalter die Grenze zwischen alt und jung im höheren Erwachsenenalter markiert.

Alt sind Menschen so um die 60 (junge Alte) genauso wie Menschen von über 80 oder 90 Jahren( alte Alte)

Jürgen Paul Kreisvorsitzender

 

Nächste Termine

<<  Mai 2012  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
2122252627
28293031   
Besuchen Sie die Bürgerhaushalt-Webseite der CDU Schwerte
Newsletter der CDU Schwerte
Link zur Internetseite des CDU-Kreisverband Unna
Link zur Internetseite der Stadt Schwerte
Link zur Internetseite der CDU/CSU-Fraktion im Europäischen Parlament
Link zur Internetseite der CDU Deutschlands