Neujahrsempfang der Schwerter CDU im Gutshof Wellenbad Generalsekretär Wittke zu Gast
Wilfried Feldmann, Vorsitzender der CDU Ortsunion Geisecke, und Jörg Schindel, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Schwerte, konnten am letzten Sonntag (15. Januar 2012) bei strahlend blauem Himmel und winterlichen Temperaturen 100 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen zum Neujahrsempfang der Schwerter CDU im Gutshof Wellenbad begrüßen. Zu Beginn der Veranstaltung sammelten traditionsgemäß die Geisecker Sternsinger für notleidende Kinder in der ganzen Welt. In diesem Jahr hatten sich Muriel, Alina und Erik in den Dienst der guten Sache gestellt.
Nach der Begrüßung durch Feldmann und Schindel ging der nordrhein-westfälische CDU-Generalsekretär Oliver Wittke in seiner knapp 30-minütigen Rede zuerst auf die europäische Schuldenkrise ein. Er sparte in diesem Zusammenhang nicht mit Kritik an der SPD-geführten NRW-Landesregierung, die selbst in aktuell wirtschaftlich guten Zeiten mit sprudelnden Steuereinnahmen auf eine expansive Schuldenpolitik setze und damit kommende Generationen in unverantwortlicher Art und Weise belaste. Das Stärkungspaktgesetz der rot-grünen Minderheitsregierung, das auch für die Stadt Schwerte erhebliche Auswirkungen haben wird, ist für Wittke in keiner Art und Weise geeignet, die Finanzprobleme der nordrhein-westfälischen Kommunen zu lösen.
Im Anschluss daran thematisierte der Gast aus der Düsseldorfer Parteizentrale den Kurs der CDU in den vergangenen zwei Jahren. Die Aussetzung der Wehrpflicht, der Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie, die Abschaffung der Bestandsgarantie für die Hauptschule und die Einführung eines Mindestlohns seien keine Aushöhlung des Markenkerns der CDU, sondern Ausdruck der Tatsache, dass gerade eine Volkspartei wie die CDU mit der Zeit gehen müsse. Wenn alte Probleme gelöst, neue aber entstanden seien, dürfe eine politische Partei inhaltlich nicht auf der Stelle treten.
Intensiv widmete sich Wittke dem bürgerschaftlichen Engagement und dankte all denen, die einen Teil ihrer Freizeit für die Gesellschaft opferten ohne zu fragen, was sie dafür bekommen würden. Um das ehrenamtliche Engagement in Deutschland weiter zu fördern, sei eine Kultur der Anerkennung notwendig.
Gerade in Anbetracht der großen politischen Herausforderungen im Jahre 2012 warb Wittke für mehr Optimismus bei den Menschen. Weniger meckern, sondern mehr anpacken sei das Gebot der Stunde. Man dürfe sehr wohl aber auch mal innehalten und stolz auf das Erreichte sein. Wie wichtig Zuversicht mit Bezug auf die Lösung der politischen Probleme ist, machte Wittke zum Schluss seiner Ausführungen sehr plakativ mit einem Zitat von Martin Luther deutlich: 'Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.'






