Neujahrsempfang der CDU Geisecke im Landgasthof Wellenbad Bürgermeister Böckelühr unterstützt Einrichtung eines Bahnhaltepunktes in Geisecke

altWilfried Feldmann, der Vorsitzende der CDU Ortsunion Geisecke, konnte am gestrigen Sonntag (16. Januar 2011) bei vorfrühlingshaftem Wetter 80
Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen zum Neujahrsempfang der Geisecker CDU im Landgasthof Wellenbad begrüßen. Zu Beginn der Veranstaltung sammelten die Sternsinger Johanna, Muriel und Alina für notleidende Kinder in der ganzen Welt.

Hauptredner des Neujahrsempfangs war Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der zu Beginn seiner Ausführungen den Wunsch der Geisecker Christdemokraten ausdrücklich unterstützte, in Geisecke einen neuen Bahnhaltepunkt einzurichten. "Ein ‚Mini-Bahnhof' in Geisecke wäre eine Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Schwerte und würde dazu beitragen, den östlichsten Stadtteil der Ruhrstadt verkehrlich besser anzubinden. Jetzt geht es darum, in Gesprächen unter anderem mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe und dem Kreis Unna die Interessen der Stadt Schwerte zu wahren", sagte Böckelühr. Um keine Zeit zu verlieren, steht das Thema bereits auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Demografie, Stadtentwicklung und Umwelt am 27. Januar.

Zur Entlastung der Schützen-, der Béthune- und der Hörder Straße kann sich der Bürgermeister sehr gut vorstellen, die K10n, mit deren Bau noch in diesem Jahr begonnen werden wird, über die Binnerheide hinaus parallel zur Autobahn bis zur Sölder Straße fortzuführen. "Ein Ziel von Verkehrspolitik in Schwerte muss es sein, den Verkehrsfluss auf den vom Auto- und Schwerlastverkehr besonders stark betroffenen Straßen in der Innenstadt sicherzustellen. Eine Verlängerung der Nordumgehung wäre dazu ein wichtiger Beitrag. Wer aus Osten oder Süd-Osten kommt und zum Beispiel zur A1-Anschlussstelle ‚Schwerte' oder über den Freischütz und die B236 Richtung Norden fahren möchte, würde über eine verlängerte K10n viel Zeit sparen und den Straßenverkehr in der Schwerter Innenstadt sowie auf der Römerstraße entlasten", so Böckelühr.

Alles andere als neu ist der Wunsch der Schwerter CDU, in Lichtendorf eine zweite Autobahnanschlussstelle an der A1 einzurichten. "Dieses Projekt kann man im Ergebnis aber nur dann realisieren, wenn es auch von der Stadt Dortmund gewünscht wird. Nicht zuletzt aufgrund der Rahmenbedingungen von Land und Bund halte ich eine Umsetzung dieses Projektes zur Zeit aber für wenig realistisch", erklärte Böckelühr.

Der Rat der Stadt Schwerte hat in seiner Sitzung am 10. Februar 2010 beschlossen, dass ein Sportplatz im Ortsteil Geisecke erhalten werden soll. Zudem wurde dem Geisecker SV das Recht eingeräumt, sich um eine Sportplatzlösung zu kümmern, die sich für die Stadt Schwerte kostenneutral darstellt. Die Verwaltung soll in diesem Zusammenhang den Sportverein bei seinen Bemühungen nach besten Kräften unterstützen. Über die weitere Vorgehensweise wird der Rat der Stadt Schwerte nach Vorlage des vom Verein erarbeiteten Konzeptes zeitnah entscheiden. Der Bürgermeister machte deutlich, dass er dabei den Ball aktuell im Feld des SV Geisecke sieht.

Zum Abschluss seiner gut 30-minütigen Rede hielt Böckelühr ein Plädoyer für die Schwerter Kommunalpolitik: "Trotz der mehr denn je schwierigen Haushaltslage macht Kommunalpolitik in Schwerte immer noch Spaß. Gerade dann, wenn das Geld nicht so locker sitzt, sind besonders kreative Ideen gefragt, um unsere schöne Ruhrstadt nach vorne zu bringen." Der Bürgermeister lud alle Gäste dazu ein, hierbei (weiter) aktiv mitzuwirken.

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