Nahversorgungzentrum in Ergste

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Nahversorgungzentrum in Ergste

Überschrift "win-win"


Mit dem Neubau des Nahversorgungszentrums auf dem Himmelmannschen Feld an der Letmather Strasse, wäre eine Situation zu schaffen, an der nicht nur, wie immer beschrieben der Investor partizipiert, sondern auch die Bürger, der Einzelhändler und die Stadt Schwerte. Im Demographiebericht der Stadt Schwerte wurde der Sozialraum Ergste an mehrere Stellen angesprochen und auch das Wohnumfeld und die Versorgung erläutert. Die Wohnform "Betreutes Wohnen für ältere Menschen" nach den Qualitätsanforderungen der DIN 77800 fehle ganz in der Stadt Schwerte südlich der Ruhr. Des Weiteren wird auch im Demographiebericht der Stadt Schwerte noch mal das rechnerische Versorgungsdefizit aus dem Einzelhandelsgutachten angesprochen.


Bürger: Es entsteht in guter verkehrlicher Erreichbarkeit und über 5 Fußwegvarianten, ein attraktiver Einkaufsbereich für jeden Geldbeutel (Vollsortiment und Discount). Auf der größeren Fläche können moderne Erkenntnisse, auch für seniorengerechte Ergonomie (niedrigere Stapelhöhen, breitere Gänge, bessere Lesbarkeit der Preisauszeichnung u. s. w.) umgesetzt werden. Ergänzt wird das ganze Projekt durch die Schaffung von Servicewohnungen für Senioren am Wannebachtal mit direkter fußläufiger Anbindung und Lage zu allen Geschäften, auch die im Bereich der Ortmitte. Am alten Edeka-Standort wird ein attraktiver Nachmieter im Bereich Drogerie etabliert. Die Bereitstellung von weiteren Parkplätzen für PKW`s mit fußläufiger Anbindung zum Friedhelm-Mann-Weg erhöht die Einkaufskraft im Ortsteil und für den Sonntagssparziergänger die Möglichkeit sein Auto sicher abzustellen. Die Projektplanung mit einem Cafe bzw. Eisdiele mit Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen ergänzt die Aktravität des Zentrums. Durch die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen im Wannebachbereich im Zuge des Neubaus auf dem Himmelmannschen Feld sind auch gleich Schutzmaßnahmen für das ganze Unterdorf in Ergste. Alle Anregungen und Bedenken aus der ersten Bürgerversammlung wurden in die Planung eingearbeitet bzw. geprüft.


Einzelhändler: Herr Patzer erhält einen modernen Laden, in dem er dem Bürger jeglichen Service und alle Produkte bieten kann, die seine Fläche derzeit nicht hergibt, so dass niemand mehr in andere Stadtteile fahren muss. Er liegt nach wie vor zentral, bietet vorne am Laden noch Platz für kleine Läden und Dienstleister und wird mit seinem Bäcker ein attraktives Café, ausgerichtet zum verkehrsberuhigten Platz vor der Wohnanlage errichten.


Stadt: Die Frischluftschneise und das Wannebachtal werden durch die Bebauung nicht berührt, es wird nur auf derzeitiger Ackerlandfläche gebaut, so dass der ökologische Eingriff marginal ist. Durch die finanzielle Unterstützung und mögliche Vorfinanzierung von Hochwasserschutzmaßnahmen durch den Investor, erhält die Stadt die Chance für die Bürger des durch Hochwasser bedrohten Unterdorfes tätig werden zu können.

Durch Vorfinanzierung und Restkostenübernahme des Kreiselbauwerkes an der Einmündung der Ruhrtalstraße auf die Letmather Strasse durch den Investor, erhält die Stadt die seit langem geforderte Verkehrregelung ohne Kostenbeteiligung. Des Weiteren würde durch die Schaffung eines Kreisels an diesen Verkehrsknotenpunkt für den Ortskern eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der B 236 ergeben und Ergste hätte ein weiteres Eingangstor zum Ortskern erhalten. Durch die Baumaßnahmen können, als Ausgleich einige Maßnahmen aus dem Landschaftsplan der Stadt Schwerte umgesetzt werden, die bisher nicht realisiert wurden.


Investor: Der Investor erhält durch das positive Votum der Bürger die Möglichkeit, ein modernes Nahversorgungszentrum mit seniorengerechten Wohnungen zu bauen, welches er nach den Plänen des Architekturbüros Bieber aus Dortmund harmonisch und mit landschaftstypischen Baustoffen (Ruhrsandstein, Gründächer, Holz) in das Gelände einfügen wird.

Die fünf vorgestellten Varianten zu der Bebauung auf den anderen Flächen der Letmather Straße wurden vorgestellt und mit breiter Mehrheit als nicht durchführbar betrachtet.


Ja oder nein zur Bebauung auf dem Himmelmannschen Feld, war die Frage nach der Bürgerversammlung am 08.12.2011 im Gemeindezentrum St. Monika.

Auswertung der Abstimmungszettel

Es lagen insgesamt 67 ausgefüllte Abstimmungszettel vor, die wie folgt ausgewertet wurden:

Frage 1: Wollen Sie die Kombination mit einem Edeka-Markt, sowie einem Discounter auf dem "Himmelmann'schen Feld"?

- Ja-Stimmen: 65 gleich 97 % - Nein-Stimmen: 2 gleich 3 %


Frage 2: Wie soll das "Älterwerden in Ergste" für Sie aussehen? (Mehrfachnennungen vorhanden)

- Servicewohnen Stimmen: 60 gleich 78,9% (der Stimmen) - Seniorenpflegeheim Stimmen: 11 gleich 14,5% (der Stimmen) - Sonstiges Stimmen: 5 gleich 6,6% (der Stimmen) Vorschlag: - In jedem Fall auch mit Betreuung (Bei Seniorenpflegeheim) - Wohnen im eigenen Haus mit fußläufiger Anbindung an eine gute Einkaufs-Infrastuktur (Stimmen: 3) - Mehr davon! (nicht einberechnet) - Anzahl erhöhen! (nicht einberechnet) - Das ist eine Frage des Gesundheitszustandes (nicht einberechnet)


Frage 3: Wie stellen Sie sich die Nachnutzung der bestehenden Edeka-Geschäftsräume an der Letmather Straße vor? (Mehrfachnennungen vorhanden)

- Drogerie Stimmen: 59 gleich 86,8% (der Stimmen) - sonstiges: Stimmen: 9 gleich 13,2% (der Stimmen)

Vorschläge: - Mehrzweckhalle / Gemeindezentrum - WMB - Stellplatz auf den neuen Platz - Dm Drogerie (Stimmen: 5 - Stimme bei Drogerie) - Rossmann (Stimmen 4 - Stimme bei Drogerie) - Mit Babyartikeln (Stimme bei Drogerie) - Auch anderer Einzelhandel - Verschiedene Geschäfte - Schuhgeschäft (Stimmen: 2) - Eisdiele

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