Diakonie-Seniorenzentren Johannes-Mergenthaler-Haus in Schwerte und Meta-Bimberg-Haus in Iserlohn waren Ziele der "Sommerreise" von CDA-Bundesvorstand MdB Willi Zylajew

Helmut Bernhardt, Vorstand der Diakonie-Mark-Ruhr freute sich über hochrangige und vor allem interessierte Besucher in den Diakonie-Altenzentren Johannes-Mergenthaler-Haus in Schwerte und Meta-Bimberg-Haus in Iserlohn. Beide Häuser waren unter anderem Ziele der CDA-Sommerbereisung, zu der Marco Kordt CDA Kreisvorsitzender und Beisitzer im CDA-Bundesvorstand, MdB Willi Zylajew, Mitglied des CDA- Bundesvorstandes und Bundestagsabgeordneter im Rhein-Erft-Kreis, begrüßen konnte.
Hans-Georg Rehage, stellvertretender CDA Kreisvorsitzender, freute sich darüber, dass mit dieser Reise die Möglichkeit bestand, Problem vor Ort sozusagen direkt in den Bundestag zu transportieren. Praktische Arbeit an der Basis zu zeigen, aber auch die Chance wahrzunehmen, den Bundestagsabgeordneten für lokale und regionale Probleme zu sensibilisieren, das war ebenfalls das Anliegen der Verantwortlichen der Diakonie Mark-Ruhr.
Bernhardt verwies auf die lange Tradition des Johannes-Mergenthaler-Hauses, die schon über 100 Jahre währt. Mehrfach sei das Haus renoviert worden. Das Land NRW habe zudem die letze grundlegende Neugestaltung sogar finanziell gefördert. Herauszuheben in der Seniorenarbeit der Diakonie sei die Tagespflege mit 12 Plätzen im Johannes-Mergenthaler-Haus. Sie sei eine der ältesten in NRW sei. Diakonievorstand Helmut Bernhardt legte Wert darauf, dass nicht nur in dieser Einrichtung mit Fachpersonal hervorragende Arbeit für die und mit den Senioren geleistet würde, was nicht zuletzt durch die Förderung des Landes NRW anerkannt worden sei..
Aber auch das ehrenamtliche Engagement in den Diakonie-Senioreneinrichtungen sei nicht hoch genug einzuschätzen. Bernhardt: "Wir wertschätzen die Arbeit der Ehrenamtlichen in besonderer Weise!" Stolz sei man darauf, sogar eine eigene Pfarrerin für die Seniorenarbeit zu haben. Claudia Bitter sei nicht nur seelsorgerisch für Bewohner und Angehörige da, sondern fördere auch die Ehrenamtlichen und deren Einsatz. Der Diakonievorstand wörtlich: "Ohne das Ehrenamt wäre die qualitativ anerkannt gute Arbeit in unseren Seniorenheimen nicht möglich. Sie ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Trägern von Seniorenheimen, auf den wir stolz sind!"
Wichtig war den Verantwortlichen der Diakonie Mark-Ruhr, dem Bundestagsabgeordneten zu verdeutlichen, dass die Qualität der Arbeit nicht allein mit dem Prüfungskatalog des Medizinischen Dienstes zu beschreiben sei. Hier empfahl man dem MdB, die Sinnhaftigkeit des Fragenkatalogs zu überprüfen.
MdB Willi Zylajew , zeigte ein enormes Interesse daran, wie man bei der Diakonie in Schwerte und Iserlohn auf die Herausforderungen, die sich den Träger auch durch die finanziellen Rahmenbedingungen stellten, annehme. Er selbst sei Leiter einer Altenheimverwaltung mit drei Häusern gewesen, wisse also wovon er rede. Deshalb, dies unterstrich er sehr deutlich, sei er erfreut darüber, dass er mit der Diakonie Mark-Ruhr einen Träger kennengelernt habe, der ohne zu klagen eine "klasse Arbeit" mache.
Von den Senioren-Einrichtungen wolle er eine substantielle Meinung zu den Pflegebegriffen der geplanten 5stufigen Pflegeversicherung erhalten und zudem in Kooperation mit ihnen die Voraussetzungen für die Betreuung von Demenz-Patienten verbessern. "Man müsse", so Zylajew, "an der Versorgung vor Ort arbeiten. Pflege müsse neu gedacht werden!" Neben der Verbesserung der Pflegesituation versprach Willi Zylajew sich auch dafür einzusetzen, dass die Aus- und Weiterbildung sowie das Image der Altenpflege weiter verbessert würden.





