CDU trauert um Ottmar Schumacher

Die Schwerter CDU trauert um ihren langjährigen Schatzmeister Ottmar Schumacher, der im Alter von 68 Jahren verstarb. Der verheiratete Familienvater und ausgebildete Bankkaufmann trat der CDU bereits am 1.3.1990 bei und engagierte sich langjährig in der Vorstandsarbeit der CDU Ortsunion-Wandhofen. Im Jahr 2001 wurde der stets zuverlässige Christdemokrat erstmalig zum Schatzmeister des CDU Stadtverbandes gewählt und führte die Finanzen in vorbildlicher Weise und mit großem Erfolg durchgängig bis zum 29.11.2018, dem Tag, als er sein Amt aufgrund seiner Erkrankung niederlegte. Als Sachkundiger Bürger verstärkte er von 2004 bis 2009 die CDU im Rat im Ausschuss für Planung und Umwelt und in den Wahlperioden 2009 bis 2018 im Ausschuss für Bürgeranregungen und -Beschwerden.

Die CDU verliert mit Ottmar Schumacher einen zuverlässigen, geschätzten und engagierten Mitstreiter für die Ziele der CDU, der neben seinem vielfältigen Engagement die Finanzen der Schwerter CDU in vorbildlicher Weise geführt hat und diese auch in finanziell schwierigen Wahlkampfzeiten stets bestens  im Blick hatte. Partei und Fraktion schätzten seine Mitarbeit außerordentlich. Die CDU Schwerte verliert mit Ottmar Schumacher nicht nur einen geschätzten und engagierten Mitstreiter; sie verliert mit ihm einen Freund.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie. Wir werden Ottmar Schumacher stets ein ehrendes Andenken bewahren.

CDU: IGA Teilnahme nicht ohne Wenn und Aber

Die Schwerter Christdemokraten möchten sich einer generellen Teilnahme an der Internationalen Gartenausstellung nicht verschließen, knüpfen diese jedoch an Voraussetzungen. „Wir möchten eine Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung Schwertes mit interessanten Projekten erreichen. Deswegen schließen wir weiterhin eine Teilnahme nur um der Teilnahme Willen aus“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bianca Dausend, die auch das Thema Stärkungspaktkommune und damit die finanzielle Situation als wichtigen Punkt hervorhebt. „Es kann nicht sein, dass wir alle Schwerterinnen und Schwerter zum Sparen ermahnen und bei der Teilnahme an der Gartenausstellung das Thema Finanzen nicht mitdenken und dazu gehören selbstverständlich auch die Erstellungskosten möglicher IGA Projekte, aber auch die Pflegekosten, die in der Folge der IGA 2027 auf die Stadt Schwerte zukommen würden. Die CDU Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass interessierte Gruppen oder Personen über Projekte diskutieren und erarbeiten wollen, um „ihre Stadt Schwerte“ mit Projekten zu bereichern. Sie freut sich auf eine rege Teilnahme. „So stellen wir uns eine aktive und lebendige Bürgerkommune vor“, so die CDU Fraktion abschließend.

Großer Zuspruch beim CDU Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang der CDU sollte in diesem Jahr etwas Besonderes werden und wurde es auch.  Mit rund 300 Gästen war er auf jeden Fall der am besten besuchteste Neujahrsempfang der CDU der vergangenen Dekade und am Ende war klar, dass er zum Auftakt einer neuen Ära der CDU in Schwerte werden würde. Einer CDU, die gemeinsam mit ihrem neuen Chef Egon Schrezenmaier neue Wege gehen will und mutig in die Zukunft schaut. Einer CDU, die die Größe besitzt, sich über ihren Parteivorsitzenden dafür zu entschuldigt, dass sie der Basis nicht ausreichend zugehört hat. „Wir haben nicht zugehört. Ich möchte mich dafür entschuldigen. Wir müssen alles besser machen“, so Schrezenmaier im Namen der gesamten CDU. Schnell wurde an diesem Abend klar, dass wirklich ein neuer Wind durch die christdemokratischen Gassen weht, denn auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos war zum Neujahrsempfang der CDU eingeladen, kam gerne, wie er betonte, und lobte in seiner Rede auch das Engagement der CDU Frauen Union. Einig waren sich Christdemokraten und Bürgermeister Axourgos, dass es keine weiteren Erhöhungen im Bereich der Grundsteuer geben dürfe.

Dass die Christdemokraten die Ärmel hochkrempeln wollen, um sich für die Menschen zu engagieren war beim Neujahrsempfang ebenso spürbar wie der große Respekt vor den Leistungen der Menschen im Ehrenamt, Berufs- und Familienleben. „Lasst uns die Mütterchen nicht vergessen, die ihre Steuern gezahlt haben und jetzt nicht über die Runden kommen“, mahnte Schrezenmaier eindeutig.

Sachpolitik kam an dem Abend ebenfalls nicht zu kurz. Beim Thema Ausbau der B236 platzte dem engagierten Christdemokraten Schrezenmaier auch vor dem Hintergrund der künfitgen Sperrungen der Autobahnanschlussstellen der Kragen: „Dann müssen wir alle ein gelbes T-Shirt anziehen und zeigen, dass das Mist ist, was da geplant wird“, betonte der kämpferische Parteichef.  Ebenso kritisierte er Pläne der Straßen NRW, die in Ergste den Kreisel immer und immer wieder nach hinten planen und damit dem Verkehrschaos weiter Vorschub leisten. Für den gut besuchten und attraktiven Markt sieht Schrezenmaier auch im Bereich des Wuckenhofes noch Ausweitungspotential und die Jugend nimmt Egon Schrezenmaier noch einmal mehr in den Fokus. „Die Jugend hat in Schwerte gar nichts. Wir müssen ihnen eine Räumlichkeit geben“, so seine klare Botschaft, die ebenfalls ein klares Ja zum Welttheater der Straße beinhaltete. Dabei wünscht sich der Egon Schrezenmaier, dass „bereits Monate voher die Billets verkauft werden, dann hätten wir Planungssicherheit“, so der Geschäftsmann, der damit auch den Fortbestand in finanzieller Hinsicht für die kommenden Jahre sichern will.  In allen Punkten wurde er von Fraktionschef Marco Kordt unterstützt, der darüberhinaus betonte: Wir sind uns sicherlich alle einige, dass wir eine AfD im kommenden Rat nicht haben wollen“. Hoher Besuch war ebenfalls beim musikalisch über die FBG-Band bestens begleiteten Neujahrsempfang mit Rede vertreten, denn Landtagspräsident André Kuper brach in seiner Rede eine Lanze für Europa als Friedens- und Freiheitsbündnis und lobte das hervorragende ehrenamtliche Engagement der Ruhrstadt, das selbst bis nach Düsseldorf einen exzellenten Ruf genieße. Besonders lobte der 1. Mann in NRW auch die Bürgerstiftung Rohrmeisterei, die als wirtschaftlich tätige Stiftung die Kultur quersubventioniere und damit eine hervorragende kulturelle Vielfalt ermögliche.

Den Segen der Sternsinger nahmen die Christdemokraten an diesem Abend des Neubeginns gerne entgegen und freuten sich über das junge ehrenamtliche Engagement, das den Kindern dieser Welt zugutekommt.